
Wir freuen uns sehr über die Veröffentlichung der Ergebnisse des Analyse- und Beteiligungsprozesses zur Kostenwahrheit im Ernährungssystem durch Zukunft Essen! Der Prozess wurde im Rahmen der AWS Sustainable Food Systems Initiative durchgeführt.
Die inhaltlichen Grundlagen für den Prozess wurden im Rahmen der Tätigkeit von ETÖ angestoßen und gemeinsam mit zahlreichen Akteur:innen aus Landwirtschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft weiterentwickelt. Den Abschluss fand das Projekt nun beim Verein Zukunft Essen.
Kostenwahrheit ist Hebel für zukunftsfähige politische Entscheidungen
Die zentrale Erkenntnis des einjährigen Analyseprozesses: Ein nachhaltigeres Ernährungssystem verursacht langfristig geringere gesellschaftliche Kosten und kann Milliarden an Folgekosten einsparen, ohne dass Lebensmittel für Konsument teurer werden müssen. Die beteiligten Expert:innen sehen insbesondere in der Berücksichtigung ökologischer und sozialer Folgekosten einen wichtigen Hebel für bessere politische und wirtschaftliche Entscheidungen. Zudem wird die Einrichtung eines unabhängigen, interdisziplinären Kompetenzzentrums für Sustainable Food Systems in Österreich empfohlen.
Besonders freut uns, dass viele engagierte Menschen aus unserem Netzwerk zur Entwicklung dieses Projekts beigetragen haben.
Wichtiger Beitrag zur Transformation des Ernährungssystems
Das Ergebnis ist ein starkes Signal: Die Debatte über die tatsächlichen Kosten unseres Ernährungssystems gewinnt an Sichtbarkeit und Relevanz. Genau diese Diskussion braucht es, wenn wir die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Lebensmittelwirtschaft weiterentwickeln wollen. Denn Kostenwahrheit ist ein wesentlicher Baustein für die Transformation hin zu einem enkeltauglichen Ernährungssystem.
ETÖ bedankt sich und gratuliert allen Beteiligten herzlich zu diesem wichtigen Schritt! Es ist großartig, dass das Thema Kostenwahrheit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung gesellschaftlicher und politischer Umsetzung macht – und wir freuen uns, das Thema weiterhin gemeinsam voranzubringen!
Den vollständigen Bericht sowie die Presse-Unterlagen findet ihr hier: Presse ZUKUNFT:ESSEN
Hier geht es zur Online-Petition. Unterschreibt zahlreich und sendet den Link gerne weiter in eurem Netzwerk! Je mehr Unterschriften, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Politik sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen wird.